Apfelsorte
PIA
Die grüne Sorte aus Pillnitz verbindet Süße mit guter Lagerfähigkeit und Krankheitstoleranz.
- Geschmack
- Süß und fruchtig
- Textur
- Crisp-saftig
- Übliche Saison
- September bis Juli
Die übliche Saison ist keine tagesaktuelle Verfügbarkeitszusage.
Für Restaurants, Hotels und Bars: PIA für die Gastronomie
Kurzprofil
- Geschmack: süß mit feiner, erfrischender Säure
- Textur: extra knackig & saftig (crisp)
- Schale: leuchtend grün; gelegentlich leicht rustikal durch Berostung in der Stielgrube
- Saison: Ernte meist Anfang Oktober; Verfügbarkeit oft bis ins Frühjahr
- Besonderheit: schorfresistent
Geschmack
Ein Biss – und du bist verliebt: süß, aromatisch und extra crisp. Beliebt bei Kindern und Feinschmeckern.
Verwendung
- Snack: pur aus der Hand – süß & crisp
- Frischeküche: Obstsalat, Bowls, Käseplatte
- Backen: bleibt formstabil und bissfest
Probieren?
Du findest Pia im Hofladen, auf unseren Wochenmärkten und bei regionalen Partnern. Frag einfach nach dem grünen Apfel von Zabel.
Aussehen
Klar grüne Schale mit zartem Gelbschimmer; gelegentlich zeigt sich eine sonnige Seite. Der grüne Auftritt macht Pia sofort wiedererkennbar.
Hinweis: In der Stielgrube kann natürliche Berostung auftreten – rein optisch, ohne Einfluss auf den Geschmack.
Saison & Lagerung
- Ernte: später Herbst (meist Anfang Oktober)
- Frische: bleibt lange knackig; im Kühlhaus oft bis ins Frühjahr
- Tipp: zuhause kühl lagern – so bleibt Pia wochenlang frisch
Feldnews zur Saison 2026
Was diesen Jahrgang besonders macht.
15.09.2026
Pia 2026: Auch hier deutliche Berostung
Auch die Sorte Pia ist empfindlich für Berostung und zeigt in diesem Jahr eine deutliche braune Netzzeichnung auf der Schale. Die Ursache ist dieselbe wie beim Elstar: Nässe in den ersten Wochen nach der Blüte. Die dünne Schutzschicht der jungen Frucht bekommt dabei winzige Risse, die die Frucht später mit Korkgewebe verschließt. Vom 6. bis 23. Mai fielen bei uns 92 mm Regen, mehr als in jedem anderen Jahr seit 2014. Das entspricht den Untersuchungen von Prof. Moritz Knoche (Leibniz Universität Hannover) zur Berostung beim Apfel.
Herkunft
Entwickelt am Julius Kühn‑Institut (Pillnitz) durch klassische Kreuzung – ohne Gentechnik. Mutter ist Honeycrisp; die Sorte ist offen bestäubt (Vatersorte nicht gesichert).
Unsere Geschichte: Die ersten Pia‑Bäume haben wir 2020 gepflanzt – seitdem wächst sie bei uns zum Lieblingsapfel heran.
Schorfresistenz
Pia ist resistent gegen Apfelschorf. Dadurch können wir Behandlungen gegen diese Pilzkrankheit reduzieren.
Handwerk über das ganze Jahr
Die Sorte ist nur der Anfang.
Schnitt, Pflege, Ausdünnung und Erntezeitpunkt beeinflussen, wie sich Farbe, Festigkeit und Aroma entwickeln. Natürliche Unterschiede gehören deshalb zu jeder Ernte.
Mehr über unsere Arbeitsweise